Wünscht du wärst hier

„Wish you were here“ von Pink Floyd Übersetzung

Kennst du den Unterschied
Zwischen gut und schlecht
Blauer Himmel vom Schmerz
Was ist die Wiese grün
Zum kalten Stahlseil
Ein Lächeln zum Flor
Weißt du Bescheid

Brachten sie dich zum Tausch
Dein Held ist vergang
Bäume verbrannt
Heiße Luft statt kaltem Wind
Behaglichkeit nun
Hast du getauscht
Zu sein ein Teil vom Krieg,
Im Käfig der Herr

ich wünscht
Ich wünscht du wärst hier
Wir treiben hier verloren im Aquarium
Jahr um Jahr
Beackern das gleiche Feld
Aber haben wir Erfolg
Die alte Angst
Ich wünscht‘ du wärst hier

La la la

lalala, für meine Töchter

La la la   – in Bb
I             IV
Geborgenheit fühl ich
I                    IV
wenn ich schnüffel an dir
ii                    V          I
Dein Kopf riecht nach trockener Erde
La la la
nach Sonnenschein und warm
dann etwas nach Lehm, eine Grube
vielleicht mit Steinchen drin
La la la
und später dann ein Feld von Gras
das wiegt sanft sich im Wind
wie ein Traum aufregend
La la la
und neugierig sein
Ich liebe dich mein Kleines
schlaf ein

Sorgen

Eine deutsche Version von Cat Steven’s „Trouble“

G D
Sorgen, oh Sorgen / lasst mich ziehn
a C a C addF#/addE/addD
Ich hab sie gesehen / und es gibt zu viel von ihnen
G D
Sorgen, oh Sorgen / seht ihr nicht
a C a C G
ihr nehmt das Herz von mir und da bleibt dann nichts für mich

CHORUS #1:
E G D G D
Ich trank den Wein / macht‘ die Arbeit dein
a C
so sei bitte fair / bitte sei fair
E G D G D
ich brauche nichts mehr von dir / sei bitte gut zu mir
a C
und lass mich ziehn / bitt auf den Knien

Sorgen, oh Sorgen / bleibt doch fern
Hab euch ins Gesicht gesehen / und was ich sah sah ich nicht gern
Sorgen, oh Sorgen / könnt ihr nicht sehen
Ihr habt mich kaputt gemacht / bitte lasst mich gehen

CHORUS #2:
ich hab euch gesehen, in Not / ich sah darin den Tod
Hängen über mir / er hängt über mir
mir fehlt die Kraft / bin erschöpft und schwach
zu schrecklich zu sehen / oh lasst mich doch gehen

Sorgen, oh Sorgen / geht doch weg
Hab die Schuld bezahlt / so lasst mich stecken hier im Dreck
Sorgen, oh Sorgen / hört mich an
Kann den Kampf nicht mehr / und die Zeit die ist vergang‘

Mach’s gut


I          iii
Wir kennen uns vom Sandkasten
vi                 IV
die Eltern hatten große Pläne mit uns
später mit aufgemotzten Rädern
auf dem Baugrund beim Lützowplatz

Die Zeiten waren wild, so war die Musik
von Muddy Waters bis Toxoplasma
Wir nahmen häufig Trips bis nach Amsterdam
In unser Band spielst du Klavier

I                       ii
Was ich dir noch sagen wollte
Io                                    I
es tut mir leid dass ich dir nicht helfen konnte
V                                  I
mach’s gut bis bald wir sehen uns dann

Der Tag als wir von deiner Mutter hören
Tabletten und Plastiktüten Tod
sie wollte offensichtlich sicher gehen
deine Welt zerbricht und mit ihr ein Teil von dir

Seitdem hörst du nicht auf zu trinken
die Flucht nach Portugal, eine Woche ohne Schlaf
hat dem Wahnsinn die Tür geöffnet
wo ist der punkt of no return

Ich schick dich in die Klapse
bin nicht  stolz drauf
aber es gibt einen Punkt wo nichts mehr geht
und der Selbstschutz größer als die Freundschaft ist

später sag ich dir “komm vorbei”
du bist großzügig und ich hab dich lieb
nur fass keinen Alkohol an
und atme nicht so viel

Der Tag wo du vor mir sitzt, Jahre nicht gesehen
Dein erster Spruch “Mann wurdest du alt”
das Zittern der Hände, morgens um 10
seit Jahren in der Nacht kein Schlaf

Das Telefon klingelt in der Nacht
aus dem Abgrund voll Wahnsinn
ich habe Angst dich zu treffen
und schiebe dich weg

Schließlich in 19
C12 Reihe 4
ich komm vorbei und sing dir ein Lied
auf die Zeit mit dir

Du wärst mein Komet

I                                     I7                                    iv
Ich denk an den Tag an dem ich dich traf
vi                  ii                                 V
die ersten Male, bis schließlich zur Nacht
II7                                                 iv
Unsere Körper vereint, nicht zu denken an Schlaf
iii                          V                   I
und später dann Kindergeschrei

I                                   IV                                V                 I
Du wärst mein Komet, ich wär dein Prophet
vi                                   II7                                     V
und wenn du einst gingst, mich als Schweif ihr säht

ich bin oft nicht so wie ich seien will
bei dir wär’s egal du würdest mich durchschaun
Und haben wir mal Streit, ist alles zu viel
so liegt doch darunter Vertrauen

Das sind dann bald Jahre werden Jahrzehnte daraus?
wir wissen ja nicht was das morgen so bringt
Du bringst mich zum Lachen und überraschtest mich auch
ich freu mich auf die, die wir dann sind

Und blickt ich dann zurück auf die vergangene Zeit
denk an die Tage wie sie waren
spürte noch ein letztes Mal die Berührungen dein
bereue nichts denn du warst ja da

Das Kissen

I                                 IV                     I
Der Tag beginnt verläuft verrinnt
I                                  IV                                   iii
alles wie immer Alltag wie durch Watte
vi                                   IV                          I
du gehst die Treppe hoch, in’s Zimmer wo sie sind
vi                      iii                                   IV
Sie liegen da, und das Bett das ist noch warm
V                                                       I
fest umschlungen, Arm in Arm

fühlst wie damals, alleine und verlorn
Gedanken leer, wie in Trance ganz still
kein Ausweg mehr, bist angekommn
Sie liegen da, das Bett noch warm
fest umschlungen, Arm in Arm

sie liegen da ganz ruhig, und bald
drückst du das Kissen fest, erlöst
sie liegen da, die Körper kalt
fest umschlungen, Arm in Arm